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1863–1929

N.A.

Arno Holz

Ueberm Bett, eingerahmt, hängt der Myrthenkranz. Vor Jahren stand am Fenster mal die Nähmaschine; ein Kanarienvogel sang.

Jetzt ist das alles anders! Abends, wenn die rote Lampe brennt,

kommen fremde Herren in das Stübchen; alte, junge, wies grad trifft. Du lieber Gott — das Leben! Nur manchmal,

wenn der Regen draussen auf die Dächer peitscht, nachts, kein Mensch ist mehr wach, sitzt das Weib und weint . . .

Der tote Mann! Die armen Kinder!

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