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1863–1929

N.A.

Arno Holz

Verblüht die Kränze, die du gewunden, verweht die Lieder, die du gesungen,

und in deinen Haaren, in deinen schönen Haaren, klebt nun die Erde. Tot, tot, tot . . .

Und deine Flügel, deine armen Flügel! Unbarmherzig heruntergeschnitten von den schimmernden Schultern — ah, Weine

Hier! Hier! nächtlich, allnächtlich, bis der Morgen graut,

bis die Sonne scheint, und die Welt, die kluge Welt, wieder gleichgültig über dein Grab rollt —

Horch! Der Ahorn vor meinem Fenster rauscht, der Thau tropft, und mein Herz

schlägt. Nacht, Nacht, Nacht . . .

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