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1883

Er verträut Ihm!

Arno Holz

Seit ich IHM verträue lebe ich auffs Neue ob mein Leib gleich bricht. Wann mein Hertz auch zittert

daß es fast zersplittert – Dodt du schrekkst mich nicht! Wirff nach mir die Hippe altes Mord-Gerippe:

inner kortzer Zeit wekkt auß deinem Grauen zu saffirnen Auen mich die Ewigkeit!

Hihr so muß ich sizzen nur auff Dornen-Spizzen Schorff däkkt mich und Grind; Angst Geseufftz und Jammer

füllt schon meine Kammer wenn das Früh-Roht spinnt! Dort in mein Erwachen Sarons Rohsen lachen

herrlich reucht ihr Wehn! Wie ümb Mandel-Ruhten die Rubine bluhten sich die Sterne drehn!

Engel in mein Singen nichts alß Palmen schwingen HERR dan bün ich Dein! Erst wenn meine Knochen

gantz und gar zerbrochen werd ich Sieger seyn!

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