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1883

Er verlihbt sich in Amaryllis

Arno Holz

All dein Glantz der jungen Jahre deine mehr alß göldnen Hahre haben mich mit Hertz und Hand dir zugewandt!

Pallas lih dir ihre Lippen Venus ihre Marmol-Klippen auch stekkt in dem belihbten Kinn ein Grübgen drin.

Deine recht saffirnen Blikke fässeln gleichsahm mich wie Strikke für allem aber nimbt mich ein dein Freundlig-seyn.

Deine süssen Worte lallen alß ob Rohsen-Blätter fallen; zu deinen Knieen reissts mich hin du Zäuberin!

Laß mich nicht wie Tantal schmachten laß mich dich nicht blohß bedrachten; nichts Schönres gibt es alß zu Zweyn vergnügt zu seyn!

Alle Engel hört man lachen wenn zwei Lihbste Hochzeit machen. Drümb du Auszug aller Zihr gelihbt es dir?

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