Der Abendstrahl,
Und droben im Flieder flötet
Die Nachtigall.
O, wie die Klänge mir schlagen
So süß ans Ohr,
Als wollten auch
Was
Das
Und mit silbernem Klanggefieder
Ins Herz mir dringt:
„nun hast auch Du empfunden
Der Liebe Leid
Und kannst nun nie gesunden
Zu keiner Zeit!
Denn
Vom Himmelszelt,
Nur
Das Weh der Welt.
O daß am Himmel die Sonne
Nicht ewig steht,
Und daß der Liebe
So bald verweht!“ .....
Durch dämmernde Abendhülle
Tönt so der Sang,
Und eine Lieder
Ist jeder Klang.
Schon senkte sich zitternden Fluges
Aufs Thal die Nacht,
Da ist dem Tage des Truges
Ein End gemacht.
Doch ob auch die Sterne nun blinken
Am Himmelsdom,
Und ihre Lichter mir winken
Aus jedem Strom,
Und ob auch der Mond mir ins Zimmer
Gießt all den Schein:
Das wiegt doch nie und nimmer
Das Herz mir ein! —
Du aber, o Traum, o umfächle
Das süße Kind,
Daß es im Schlafe noch lächle
So wunderlind!
O schwebe im Glorienschimmer
Von Gottes Thron
Und laß es vergessen auf immer
Den Liedersohn! — —