Nur der Nachtwind spielt in den Bäumen,
Und heimlich vermahnt mich der Mondenschein:
Nun ist es Zeit zum Träumen.
Ja, träumen will ich, das Haupt in der Hand,
Von dir, die den Frieden mir brachte;
Es ging ja noch nimmer ein Stündlein ins Land,
Darin ich nicht deiner gedachte.
Du Leid meines Leides, du Lust meiner Lust,
Schlägst du doch als Herz mir hier tief in der Brust!
Dein Augenspiel grüßt mich im Funkeln des Thaus,
Der rings auf die Gräser gefallen,
Und dein Athem weht drüben ums Gartenhaus,
Das die Düfte der Maien umwallen.
Und was nun im Flieder die Nachtigall singt,
Sind ach, meine eignen Gedanken,
Die blüthenumflüstert und silberumblinkt
Um meine Liebe sich ranken.
Ach, was ich nur jemals gefühlt und gedacht,
Nun klingt es hinaus in das Schweigen der Nacht!
Nur Eins hat sich nie und nimmer gewußt
In schmelzende Töne zu kleiden,
Und das ist die aller
Und das aller
Doch wo ein Herz ein Herz versteht,
Da öffnen sich golden die Pforten
Und flüsternd vor Andacht, wie ein Gebet,
Erklingt's in den heiligen Worten:
Dich liebt ich immer, dich lieb ich noch heut
Und werde dich lieben in Ewigkeit!