Ringeln wie Opferduft
Sich aus dem Erdengetriebe
Empor in die Gottesluft
Und tragen auf ihren Schwingen,
Dem Alltagsleben entflohn,
Die Seele mit Singen und Klingen
Bis hinauf zu des Vaters Thron.
Und wenn dann die Zeit erfüllet,
Flattert sie erdenwärts,
Und was ihr der Himmel enthüllet,
Flüstert sie dir in das Herz.
Und dieses stimmt dann wieder
Die Saiten zum höheren Chor,
Und jubelnd steigen die Lieder
Von neuem zum Himmel empor.
Und so in stetem Kreisen,
Tönend durch Raum und Zeit,
Verhallen nie die Weisen,
Die
Sie schweben und flattern voll Wonne
Den leuchtenden Wolken zu —
Bist immer und ewig du!