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1913

Kantate

Hugo von Hofmannsthal

Tüchtigen stellt das schnelle Glück Hoch empor, wo er gebiete, Vielen zum Nutzen, vielen zum Leid, Und es hängen sich viele an ihn,

Neiden ihn viele, Und ihn umschmeichelt was da gemein ist. Er aber, droben, Suchet sich selber, welchem er diene

Von den Geistern, welchem strengen, Und dem wird er ähnlich Und verdient sich den Glanz Und Stab des Gebietens,

Den dereinst das schnelle Glück ihm zuwarf, Und kämpft es aus, Unablässig, Tagaus, tagein,

Jahr um Jahr, Und waltet des Amtes Wesenhaft, Und ihn grüßt,

Wo Männer seiner gedenken, Ein schönes Wort: Bewährung.

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