Wenn so viel zucker wär als schnee
Und so viel bienen als der fliegen;
Wenn alle berge Hyblens klee
Und des Hymettus kräuter trügen
Aus allen eichen trieff’ ein honig von Athen
Und man auff dörnern nichts als feigen sähe stehn;
Wenn milch in allen ströhmen fließ’
Und reben-safft aus allen qvellen;
Wenn alle schleen wären süß
Im meere lauter nectar-wellen;
Wenn nur jaßminen-oel der wolcken nässe wär
Der monde nichts als thau von zimmet flößte her;
Wenn die gestirne schwitzten safft
Der Würtz und balsam überstiege
Und dieser süßigkeiten krafft
In einen geist und kern gediege
So würde dieser doch bey liebe wermuth seyn:
Denn diese zuckert auch das bittre sterben ein.