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1616–1679

Vorrede.

Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau

Wenn so viel zucker wär als schnee Und so viel bienen als der fliegen; Wenn alle berge Hyblens klee Und des Hymettus kräuter trügen

Aus allen eichen trieff’ ein honig von Athen Und man auff dörnern nichts als feigen sähe stehn; Wenn milch in allen ströhmen fließ’ Und reben-safft aus allen qvellen;

Wenn alle schleen wären süß Im meere lauter nectar-wellen; Wenn nur jaßminen-oel der wolcken nässe wär Der monde nichts als thau von zimmet flößte her;

Wenn die gestirne schwitzten safft Der Würtz und balsam überstiege Und dieser süßigkeiten krafft In einen geist und kern gediege

So würde dieser doch bey liebe wermuth seyn: Denn diese zuckert auch das bittre sterben ein.

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