Zwar köstlich ist es wohl ein theil der welt regieren
Herr vieler herren seyn das schwerdt und scepter führen
Besitzen gut und blut; doch ist hier minder ruh
Als auff der wilden see die grimmig ab und zu
Mit ihren wellen jagt und nie vermag zu stehen.
In einen grossen hof wo tausend leute gehen
Zu suchen gnad und recht da schleichen auch hinein
Gefahr betrug und list. Es führt der grosse schein
Viel schatten hinter sich. Die auff dem throne sitzen
In voller herrlichkeit und also häuffig schwitzen
Was meynstu daß es sey? Der sommer thut es nicht
Die sonne kan nicht hin: Was aus der stirne bricht
Ist arbeit und beschwer. So viel hier leute dienen
Sind ihnen mehrentheils zu dienste selbst erschienen:
Sie ehren nur die macht des fürsten und nicht ihn
Und wenn sein glücke fällt so gehn sie auch dahin.