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1616–1679

Vorrede.

Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau

Zwar köstlich ist es wohl ein theil der welt regieren Herr vieler herren seyn das schwerdt und scepter führen Besitzen gut und blut; doch ist hier minder ruh Als auff der wilden see die grimmig ab und zu

Mit ihren wellen jagt und nie vermag zu stehen. In einen grossen hof wo tausend leute gehen Zu suchen gnad und recht da schleichen auch hinein Gefahr betrug und list. Es führt der grosse schein

Viel schatten hinter sich. Die auff dem throne sitzen In voller herrlichkeit und also häuffig schwitzen Was meynstu daß es sey? Der sommer thut es nicht Die sonne kan nicht hin: Was aus der stirne bricht

Ist arbeit und beschwer. So viel hier leute dienen Sind ihnen mehrentheils zu dienste selbst erschienen: Sie ehren nur die macht des fürsten und nicht ihn Und wenn sein glücke fällt so gehn sie auch dahin.

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