Mjr kam im schlafe vor Dorindens angeficht,
Das zeigt in minen sich gantz gegen mich verpflicht;
Sie drückte mir die hand, und das gewünschte küssen,
Ließ sie sich dißmuhl nicht, wie andermal, verdrüssen.
Ich spielte gantz vergnügt, mit dem was die natur
Jhr schönes eingelegt, ich sah der liebe spur.
Doch ich besann mich bald, daß diß ein traum nur sey;
Hierauf so liessen mich des schlafes fessel frey.
Ach! wünscht’ ich, da ich noch besah die leeren hände:
Ach warum hatte denn der traum so bald ein ende?