Ich finde keinen rath die liebe wächst alleine
Und wenig neben mir es sey denn meine noth
Die brunst bestricket mich warum nicht auch der tod?
Frist jene marck und fleisch so fresse der die beine.
Was aber hilfft mein wunsch was hilffts mich daß ich weine?
Der tod hört nicht vielmehr als sonst der liebes-gott
Wo solte meine qual und meines lebens spott
Nun besser seyn bedeckt als unter einem steine?
Und bin ich endlich todt vergraben und verscharrt
So schwatzt die grabschrifft noch daß dieser mensch genarrt
Und sagt: Hier liegt ein narr und läst nicht wenig erben.
Ach! daß den schwartzen leib das erste wasser-bad
So mir die mutter gab nicht bald ersäuffet hat
So dörfft ich ietzt allhier nicht wie ein narr verderben.