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1616–1679

Sonnet. C. H. v. H.

Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau

Gantz traurig halb entzückt und mit geschränckten füssen Saß Sylvius und sprach: Ich fühle todes-macht Die so mich in das joch der süssen pein gebracht Die weiß ich diesen tag nicht billich zu begrüssen.

Ach daß die stunden nicht wie meine thränen flüssen! Daß das verhängniß nicht mit mir ein ende macht Weil alles über mir in einem nun erwacht Und mein verdammtes licht kan keinen trost geniessen.

So saß er und entschlief die augen fielen zu Er war ohn allem trost er ruht ohn alle ruh. Er schlief dem auge nach es wachten pein und schmertzen Jhm stieß ein süßer schall die matten augen auf.

Mein Sylvius getrost und bemme deinen lauf. Nicht suche Lesbien sie wohnt in deinem hertzen.

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