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1616–1679

Sie sagte: sie wüste nicht was Venus und Cupido sey. C. E.

Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau

Wenn Amor wirstu doch solch einen hochmuth schwächen Leidstu daß Solime dir trotzet ins gesicht? Hör’ wie verächtlich sie zu deinem nachtheil spricht Sie kenne weder dich noch deine mutter nicht:

Lästu so lästerlich mit worten auf dich stechen? Wenn wird einst die gedult in deiner seele brechen? Auff! waffne deinen leib! Es heischet noth und pflicht Solch eine frevel-that an Solimen zu rächen.

Greiff deinen bogen an. Nimm pfeil und blitz zur hand Laß deine fackeln stehn in lichterlohem brand Heb’ an ihr hertze drauff zu martern und zu brennen Geuß immer frisches öhl zu diesen flammen hin

So lange biß sie beugt den hart-versteinten sinn Und deine mutter lernt nebst deinem nahmen kennen.

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