Mich jam̃ert deiner hand mich schmertzen deine wunden
Die du Climene jüngst durch einen schnitt empfunden;
Das messer welches dich biß auff das blut gerührt
Hat mich und meinen geist in gleiche noth gerissen
Ich muß so wohl wie du den kühnen frevel büssen
Den es nur wider dich allein hat ausgeführt.
Diß leid ich neben dir; nur du fühlst nicht die schmertzen
Die dein erhitztes aug’ in meiner brust erregt;
Der schaden ist zu groß den mir die liebe schlägt
Climene lache nicht hier gilt fürwahr kein schertzen:
Denn eine wunde die das hertze selber trifft
Hat selten etwas guts offt gar den todt gestifft.