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1616–1679

Sie hat sich mit einem messer versehret. C. E.

Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau

Mich jam̃ert deiner hand mich schmertzen deine wunden Die du Climene jüngst durch einen schnitt empfunden; Das messer welches dich biß auff das blut gerührt Hat mich und meinen geist in gleiche noth gerissen

Ich muß so wohl wie du den kühnen frevel büssen Den es nur wider dich allein hat ausgeführt. Diß leid ich neben dir; nur du fühlst nicht die schmertzen Die dein erhitztes aug’ in meiner brust erregt;

Der schaden ist zu groß den mir die liebe schlägt Climene lache nicht hier gilt fürwahr kein schertzen: Denn eine wunde die das hertze selber trifft Hat selten etwas guts offt gar den todt gestifft.

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