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1616–1679

Man schertzte sie wäre eine dame aus England. C. E.

Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau

Man sagt Celinde sey von Englischem geblüte; Ich läugne warlich nicht was aller welt bekandt Es giebts uns sattsam kund ihr englischer verstand Jhr englisch wesen und ihr himmlisches gemüthe.

Noch mehr: die anmuth die in ihren mund gepräget Die schöne ähnligkeit die sie mit engeln führt Macht daß vor andern ihr ein solches wort gebührt Das nichts denn liebligkeit in seinen sylben träget.

Celinde weil du nun ein engel bist zu nennen Weil nichts als englisches aus deinen augen blitzt; So laß dann deine brust in liebe seyn erhitzt: Denn liebe lässet sich von engeln niemahls trennen.

Ja wilt du engel seyn so mustu dich bemühen Daß deine gegenwart mir öffters sey gemein. Du weist daß engel doch gern um die menschen seyn; Wie kanstu denn mit recht dein auge mir entziehen?

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