Der himmel wirckt mir lauter ungelücke
Mein hoffen ist das lust-spiel seiner macht
Den vorsatz treibt offt nur sein schluß zurücke
Den hoffnung schon in guten stand gebracht.
Die schickung schlägt mein schiffchen bald zurücke
Das hoffnung doch bließ in die hohe see:
Die hoffnung gab die wärmsten sonnen-blicke
Und schickung macht aus wärme kält und schnee.
Die schickung machts daß ich die seegel streiche
Die hoffnung erst mir spannte glücklich auf.
Die schickung fügts daß ich lavirend weiche
Da hoffnung schon mir gab geraden lauf.
In hoffnung lief mein schifchen sonder stranden
Und schickung wirffts auf kiß und unglücks-sand
In hoffnung war ich ausser kett und banden
Und schickung legt mich unter feindes hand.
In hoffnung muß mir ieder caper weichen
Die schickung fügts daß dieser kommt empor
Die schickung weist mir der Helenen zeichen;
In hoffnung schien mir Pollux und Castor.
Die schickung blitzt mit nichts als ungewittern
Und hoffnung sprach daß alles helle sey;
Durch schickung muß mein flüchtig schiff zersplittern
In hoffnung gieng ich klipp und felß vorbey.
Die hoffnung reitzt mich freudig anzulenden
Die schickung will daß ich zurücke muß.
Kurtz: schickung muß der hoffnung hülffe senden
Sonst wird zuletzt auch hoffnung zum verdruß.