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1616–1679

Feuers-gefahr. C. H.

Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau

mEin hertze brennt; Ach! weiß jemand, Wie man den angelegten brand Durch stille wörter kan versprechen? Der gebe sich bey zeiten an,

Und lasse sehen, ob er kan Des feuers wüten unterbrechen! Ist ein entlauffner kriegs-knecht hier? So bringt ihn eilends her zu mir;

Wo nicht? so laufft zur klugen frauen: Denn dieses ist ein solches paar, Auf welches man bey der gefahr Offt glücklich pfleget viel zu bauen.

Doch last die kluge frau nur seyn; Mir fällt itzund was bessers ein: Holt mir an deren statt Belinden! Denn diese kostets einen kuß,

So weiß ich, daß das feuer muß Als wie ein schneller blitz verschwinden.

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