So weinest du? ach ja, du weinst, mein Leben!
Und ich, ich selber wein’, und muß in ängsten schweben;
Denn deine wehmuth dringt in meiner adern blut:
Wiewol sie redet nicht; Doch wilst du sie verstehn?
So laß nur einen blick in meine sterne gehn,
Dann wirst du sie schon zu erkennen wissen,
Und durch den trieb erbarmnis-voller glut
Mein eigen hertze sehn in deinen thränen fließen.