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1616–1679

Er giebt ihr sein mitleiden zu er- kennen.

Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau

So weinest du? ach ja, du weinst, mein Leben! Und ich, ich selber wein’, und muß in ängsten schweben; Denn deine wehmuth dringt in meiner adern blut: Wiewol sie redet nicht; Doch wilst du sie verstehn?

So laß nur einen blick in meine sterne gehn, Dann wirst du sie schon zu erkennen wissen, Und durch den trieb erbarmnis-voller glut Mein eigen hertze sehn in deinen thränen fließen.

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