Dein zustand gehet mir mehr als du denckst zu hertzen
Gleichwie mein steiffer bund der liebe zeugniß ist;
Doch laß auch dieses wort ietzt lindern deine schmertzen:
Daß dein Arminius den hafen hat erkießt.
Das glücke so vor ihm selbst seine seegel streichet
Ja sein gefehrte stets geschworen hat zu seyn
Hat dieses theure pfand vom himmel überreichet
Ins königes palast mit lust geführet ein.
Ich kenne sein verdienst und seine wunder-thaten
Die bey der ewigkeit stets aufgezeichnet steh’n;
Ich weiß es daß er nie an seinen feind gerathen
Daß man nicht auch den sieg von ihm erlang’t geseh’n.
Die Donau hat er offt mit Türcken-blut gefärbet
Constantinopel ist noch ietzt bey sich bestürtzt
Daß bey Salankemen er ihre macht verderbet
Und ihres Divans rath durch tapferkeit verkürtzt.