Skip to content
1616–1679

Engelland.

Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau

Ja freylich sorget man für dein und mein vergnügen Und diß sicht unsern feind am allermeisten an Dem des verhängniß spruch in fernern krieges-zügen Den längst beschloß’nen fall bereits hat kund gethan.

Auf Teutschland laß uns dann macht muth und treu verneue. Ein edler friede wird doch nur durch streit gekrönt. Mein König und dein held die uns in noth erfreuen Die werden nur durch diß was uns behagt versöhnt.

Wie aber wird von mir dein theurer Fürst geehret? Den ich den meinen auch mit rechte nennen mag. Sein elter vater hat mir diesen ruhm gewähret Da er in meiner schoß erblickt den ersten tag.

Es liebt sein ohre zwar mehr der carthaunen knallen; Doch seine freundlichkeit verschmäh’t kein schlechtes lied Das meiner töchter chor zu seinem lob läst schallen Wo an der Themse man die weisse schwanen sieh’t.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
Engelland. · Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau · Poetry Cove