Ein himmlisches gemüthe so geist und feuer hält
Und nicht nur dem geblüte zum diener ist bestellt
Schaut des gelückes gaben
Und alles was wir haben
Mit halben augen an.
Es reißt der schönheit gläntzen nicht seinen vorsatz ein
Es kennt der liebe grentzen und weiß den falschen schein
Dem wesen abzuziehen
Und alles diß zu fliehen
So uns verleiten kan.
Es lacht mit leeren händen die unschuld ist sein gold
Gebrauch kan ihn nicht blenden die tugend ist sein sold.
Immittelst noth und schmertzen
Bleibt in den reinen hertzen
Die hoffnung unverwand.
Es liebt auff dieser erden nichts mehr als geist und gott.
Es mag kein ketzer werden verehren staub und koth
Es trennen seine sinnen
Mit eisernem beginnen
Der erden faules land.
Wenn alle felsen wancken so bleidt es unberührt
Beschlossen in den schrancken der uns zum himmel führt
Und denckt wie diese sachen
So uns offt knechtisch machen
Verrauschen mit der zeit.
Es traut ihm nicht zu bauen auff wasser und auff sand
Will nicht der erden trauen und sucht ein fester land
Worauff es hoffnung setzet
Und was es recht ergetzet
Ist GOtt und ewigkeit.