Jhr gemüther!
Zieht der falschen liebe splitter
Doch aus eurer brust;
Wenig lust
Bringen ihre schätze.
Meine seele
Kennet schon die dunckle höhle,
Wo die unlust liegt;
Unvergnügt
Ist die liebes-grotte.
Noth und jammer
Haben da die nächste kammer,
Wo die liebe wohnt;
Sie verschont
Nicht die schönsten hertzen.
Drum zerreisset,
Was nach dieser liebe heisset.
Werfft die sehnsucht hin;
Der gewinn
Riecht nach bittren myrrhen.
Du, mein hertze!
Fleuch der liebe falsche schertze,
Und ihr dampff-altar;
Eine bahr
Ist ihr wohllust-bette.