Ach! bricht dein grimm den porcellan
Der süßen hoffnung gantz in drümmer?
Du blickest meiner flammen schimmer,
Als ein geborgtes wesen an.
Und spiel’ ich gleich betrübte lieder;
So schlägt dein kalter sinn doch ihre kräffte nieder.
Dein geist verachtet meine treu:
Du fragest nichts nach angst und sehnen,
Und stellest die verliebten thränen
In der verlohrnen perlen reih.
Die seuffzer sind verworffne zeugen,
Und müssen nur umsonst aus treuen hertzen steigen.
Ach, schöne Daphne! strenges Kind!
Wilst du den diamanten gleichen,
Die man mit blute muß erweichen,
So schaue, was dein knecht beginnt;
Der um dein hertze zu gewinnen,
Hier statt der dinte läst der adern purpur rinnen.