Auf das wenn wir zum Tode gehn
Und diesen Kercker lassen stehn
Da unser Seele muste kleben
Der Weise lebe Zweiffels frey
Daß gar gewiß nach diesem Leben
Ein Leben noch zu hoffen sey.
Was wäre sonst die Wollust hassen
Schlaff Wein und Buhlerey zu lassen
Und allem diesem Feind zu seyn.
Und durch was mehr die reinen Sinnen
Sich nahen zu der Tugend Schein
Als nur ein törichtes Beginnen?
Die Lust so ewig uns erfreut
Nach vielerley Verdrießlichkeit
Die nur auf dieser Erde bleibet
Wär’ eine Hoffnung die verschwind
Und was man von dem Himmel schreibet
Verbliebe falscher Dampff und Wind.