Wann das Verhängniß wird gedrückt
Durch des Gelückes falsche Tücke
Und unser Auge wird verrückt
Durch allzuheisse Sonnenblicke.
Wann wir erlernen aus der Pein
Daß des Gestirnes falscher Schein
Nicht müde wird uns zu verderben.
Wann unser Geist uns stündlich plagt
Und tausend Schrecken in uns jagt
Darff man durch eigne Hand nicht sterben?
Was darff die Noth von fremden Händen
In künfftig seyn von mir gewand
Wann heute noch mir meine Hand
Kan tausend Angst und Leiden enden.