Die keine Lust gerührt was höhers zu geniessen
Und sich der Tugenden des Pöfels hat befliessen
Und nach gemeiner Art die Frömmigkeit geliebt
Die aus Gewonheitszug stets recht und fromm gewesen
Zu dem gemeinen Nutz viel Gutes ausgeübt
Und die der armen Müh erlesen.
Von diesen glaubet man daß sie der Himmel treibt
Der Ameiß’ und die Bein ihr Wesen einverleibt
Die bey und neben uns ein stilles Leben führen
Und füllen Stock und Loch mit Korn und Honig an
Sie schaffen hier zwar nichts was sich nicht wil gebühren
Doch schaut man wie diß nicht zum Himmel dringen kan.
Das reiche Himmelsfeld da Tausend Fackeln schweben
Ist nur der reinen Schaar der Seelen übergeben
Gott hat den schönen Plan zu ihrer Lust erkiest
Da werden wir mit ihm in Ewigkeit verbunden
Dafern nur unser Geist recht wol geleutert ist
Und durch die Wissenschafft das Fleisch hat überwunden.