Wann uns Gemüth und Hertz in Rach und Eifer glimmen
Wann des Verliebten Geist auf einen Korb gedenckt
Und wann der Schiffer soll auf einen Balcken schwimmen
So wird die Seele nicht auf gleicher Bahn gelenckt.
Es ist ein Uberfluß wann man die Ege treibet
Daß man bered und wol zu Pferd und Ochsen spricht
Und daß ein Kriegesmann wann er die Schlacht beschreibet
Nach Redners Maß und Art ihm Wort und Sylbe richt.
Auf Cytherons Begrieff wo Bachus Weiber lachen
Wann ihr berühmter Gott die nasse Taffel deckt
Da hört kein Ohre nicht viel kluge Wörter machen
Indem ein voller Galm uns das Gehöre schreckt.
Der aber dessen Geist nicht aus der Wage lencket
Dem keine Regung hat die süsse Ruh verstört
Der trachte wil er nicht daß man was falsches dencket
Damit kein einig Mensch was ungereimtes hört.