Und wann sie durch den Todt sich von dem Leib erhebet
So merckt man wie um sie viel Dunst der Reden klebet
Und in den Ort nicht kan der Gottes Wohnung heist
Man schaut den Matten Flug hier um die Erde schweben
Es sucht manch faules Grab ein solcher Flattergeist
Und wünscht den alten Leib aufs neue zu beleben.
Wann nun der Jahre keins die letzte Zeit gebührt
Das in ein neues Hauß sie wieder wird geführt
So muß sich ihrer Art auch ihre Wohnung gleichen.
Gewisser Thiere Leib muß ihre Wohnstadt seyn
Die grobe schauet man in einem Esel schleichen
Und kommet in den Tag zu leiden Angst und Pein.
Die so sich stets gezanckt und Rauberey geliebet
Mit falschem Hertz und Hand den Nechsten hat betrübet
Die zeigt sich wiederum in Habichts Raubgestalt
Sie rauschet in der Lufft und suchet was zu fassen
Sie lächst nach Todten-Aaß durch Berge Thal und Wald
Und suchet was die Hand des Schinders hat verlassen.
Die sonsten nichts geliebt als Schüssel Glaß und Wein
Die krieget für ihr Hauß ein Unflat-volles Schwein
Und liebet auch allhier was sie zuvor geliebet
Sie lernet nimmer mehr was Kummer in sich hält
Sie übet itzt nichts mehr als was sie vor geübet
Ein Abtritt lockt sie mehr als ein begrüntes Feld.