Wann ich die Todes Nacht geschwinde zu erreichen
Gestürtzet wolte seyn hin in den Fluß der Leichen
Da Charons Nache hält
Mit sehnlichen Verlangen
Zulassen diese Welt
In Meinung dergestalt der Noth zu seyn entgangen
So würd ich sehr und gröblich fehlen
Und wer in den Gedancken bleibt
Der kan vernünfftig nicht erzehlen
Was ihn zu seinem Ende treibt.
Diß hoff ich wenn mein Fleisch wird seyn von hier getragen
So manches mal gedruckt viel tausend Angst und Plagen
den Göttern gleich zu seyn
Und in dem andern Leben
In Freuden-reichen Schein
Und frommer Leute Schaar nicht ohne Lust zu schweben.
Da gibt das ewige Beschliessen
So wol viel Wollust als viel Pein.
Die Bösen werden leiden müssen
Den Frommen bleibt die Lust allein.