Der in der süssen Stille lebet
Und bloß aus Lust der Wissenschafft
Sich in die Künste tieff vergräbet
Scheint ja dem Tode stets verhafft
Wann er der Wollust unergeben
Bloß wil in den Gedancken schweben
Dahin ihm sein Verstand gerückt;
So lebt der Todt ihm in dem Hertzen
Er dencket wie er ist bestrickt
Und schaut Stein Feuer Schwerd und Kertzen
Die Wollust acht er wie die Noth
Und wann ihn endlich trifft der Todt
So ist es ihm kein neuer Schmertzen.