Die Seele so bey Lebens Zeit
Ein kleines Feuer hat entbrennet
Wird in dem Tod’ als Sand zerstreut
Und wie ein leichter Rauch zertrennet
So nun das allgemeine Gifft
Nicht diesen gantzen Menschen trifft
So halt ich daß nach diesem Leben
Die Seele diesen Grad erreicht
Von welchem keine Klarheit weicht
Und da deß Himmels Schätze schweben.
Diß was dein weiser Mund verspricht
Von Gütern die kein Todt zubricht
Und ewig in den Himmel blühen
Kan warlich nicht viel anders seyn
Wo unsre Seelen sich bemühen
Zukommen zu der Sternen Schein
Wann Fäulniß Todt und Nacht umziehen
Fleisch Sehnen Adern Haut und Bein.