Hat das verhängniß mir den steg zu dir verzehrt
Kan ich o Göttin! nicht dein rein altar berühren
Soll auf dein heiligthum ich keinen finger führen
So hat mir doch die pflicht noch keine zeit verwehrt.
Mein geist muß opfer seyn mein hertze wird der herd
Ich thue was ich kan und was sich wil gebühren
Ich weiß du wirst itzund mehr als genug verspüren
Was vor ein reiner dampf zu deinem throne fährt.
Ich ehre dich allhier zwar ohne licht und kertzen
Durch einen heissen trieb aus einem reinem hertzen
Die flamme brennet zwar itzt durch verdeckten schein
Und beug ich keine knie so beug ich das gemüthe
Acht wörter rühren mir itzunder mein geblüte:
Die Gottheit will geehrt und nicht geschauet seyn.