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1616–1679

Aus dem welschen des Petrarca.

Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau

Djs ist die wüsteney, die sich mein fuß erkiest, Wenn ich des hertzens qvaal mit stillen lippen klage, Ich, der ich voller furcht noch wol den augen sage, Sich fleißig umzusehn, ob alles einsam ist.

Denn wo du, einsamkeit! mir deinen schutz entziehst, So sieht die gantze welt, was ich im hertzen trage; Weil man den klaren grund der tief-verborgnen plage Leicht aus der nassen schrifft der trüben augen liest.

Wiewol, ob meine pein gleich keine menschen schauen, So keunet ihr sie doch, ihr felsen, püsch’ und auen! Zum minsten hab ich noch kein so gar einsam feld, Wie sehr ich mich bemüht, in dieser wüst’ ergründet,

Da sich die liebe nicht an meiner seite findet, Und unveränderlich mit mir gespräche hält.

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