Du angenehmes heer, das in den lüfften schwirrt,
Und das des voglers hand mit süßen körnern kirrt,
Jhr vogel, die ihr fast nicht sicher singen könnet!
Ach springt mir doch zu lieb’ in meinem vorsatz bey,
Daß mir, so wol als euch, einmal geholffen sey!
Jhr kennt den vogel wohl, den man die liebe nennet;
Der ist es, der uns nicht zu ruh und frieden läst,
Der so viel klagen uns aus hertz und munde prest,
Dem passet fleißig auf und last euch nicht betrügen:
Wenn ihr ihn nun ertappt, so gebt ihm zwar qvartier;
Doch bringt ihn wohl gefaßt und abgepflückt zu mir:
So soll der vogel uns nicht mehr ins hertze fliegen.