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1616–1679

Auff die krönung des Römischen Kö- nigs Josephi.

Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau

Europa zanckte sich und wolte gerne wissen Wer in Germanien noch würde könig seyn. Der stoltze Ludewig war äusserst drauff beflissen Wie er das deutsche reich möcht aus einander streun:

Drüm spahrt’ er weder geld noch müh und schmeicheleyen Und both sein eignes kind zu einem käyser an: Wer sprach er wird euch mehr als dieser Printz erfreuen Der so wie ich die kunst sich zu vergrössern kan?

Allein der himmel rieff: Behalte deine gaben Ich will ein Josephs-Hertz und keinen Nero hal en.

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