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Auff den mund

Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau

Mund! der die seelen kan durch lust zusammen hetzen Mund! der viel süsser ist als starcker himmels-wein Mund! der du alikant des lebens schenckest ein Mund! den ich vorziehn muß der Inden reichen schätzen

Mund! dessen balsam uns kan stärcken und verletzen Mund! der vergnügter blüht als aller rosen schein. Mund! welchem kein rubin kan gleich und ähnlich seyn. Mund! den die Gratien mit ihren qvellen netzen;

Mund! Ach corallen-mund mein eintziges ergetzen! Mund! laß mich einen kuß auff deinen purpur setzen.

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