Zart und schnee-weißes kind! das an der Daphne brüsten,
Nach denen so viel händ’ und münd’ umsonst gelüsten,
Als eine muntre bien’ an süßen rosen hängt,
Und sich an statt der milch, mit nectar-säfften tränckt;
Mein auge kan in dir nichts menschliches erkennen.
Weil du nun göttlich bist, wie soll ich dich denn nennen?
Zwar wenn ich Daphnen seh’ so kömmt mir Venus ein,
Drum wirst du, als ihr sohn, gewiß Cupido seyn.