Werthes vergnügen! umarme mich doch!
Schlag der sorgen hartes joch,
Die mein hertze sonst erdrücken,
Doch zu tausend stücken!
Wütende stürme! besänfftiget euch!
Laßt, auf wilder wellen streich,
Mich bey stiller fluth und winden
Einst den stillen hafen finden.
Sternen! beglückt mein vernünfftiges ziel!
Glaubt, ich wünsche nicht zu viel;
Denn ich such’ auf so viel leiden
Keinen port der freuden.
Hüpffende lüste begleitet verdruß:
Und ein allzusüsser kuß,
Da sich seel und seele gatten,
Pflegt nur abzumatten.
Wahres vergnügen! dich such’ ich allein.
Wie glücklich würd ich seyn,
Hätt’ ich nur, statt freud und schmertzen,
Deine ruh im hertzen!