Du bist, o Sylvia! mein leben,
Und gleichwohl leb ich ohne dich;
Soll ich nun dir, mein ander ich!
Deßwegen red und antwort geben?
So wiß’, es muß dein contrefait
In meinem hertzen dich vertreten:
Denn Seladon ist auch erfreut,
Nur deinen schatten anzubeten.
Läst nun der holden liebe gunst
Und ihres zarten pinsels kunst
In mir dein bildniß nicht verderben;
O Sylvia! wie kan ich sterben?