Skip to content
1616–1679

An Sylvien, von der härtigkeit ihres hertzens.

Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau

Als, strenge Sylvia! dich deine schöne mutter Noch unter ihrem hertzen trug; So fügt’ es sich, daß ihr ein theurer diamant Recht kräfftig in die augen blitzte:

Weil nun desselben lichter zug Die lust darnach ie mehr und mehr in ihr erhitzte, So führte sie von ohngefehr die hand In solcher regung zu dem hertzen,

Dadurch sie, aber blos zu mehrung meiner schmertzen, Das wunder-werck in dich gelegt, Daß deine brust ein hertz aus diamanten trägt.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.