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1616–1679

An Melinden wegen seiner l

Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau

Du tadelst meine lieb', unbillige Melinde! Jhr lallen und ihr schertz erwecket dir verdruß Dein mund verlanget nichts, als einen kühlen kuß; Doch wer begehret wol so viel von einem kinde?

Von männern fordert man mit rechte solche sachen; Denn ernst und klugheit zieht nicht bey den kindern ein: Soll meine liebe nun klug und verständig seyn, So must du sie zuvor zu einem manne machen.

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An Melinden wegen seiner l · Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau · Poetry Cove