Was geist und leben nur in seinen adern trägt
Kennt die vollkommenheit der schönsten Leonoren
Die zur verwunderung den menschen ist gebohren
Und fast die halbe welt durch ihren blick bewegt
Die durch ein süsses wort die hertzen gantz zerschlägt
Und täglich frische glut in unsrer brust erregt;
Ja die der himmel nur uns zum verderb erkohren
Daß durch ihr heisses feur gieng stadt und land verlohren.
Saat mir: wie heiß’ ich wohl die unglücks-stiffterin
Durch die ich selbst zur glut und aschen worden bin
Wie wird auffs grausamste sie doch von mir benennet?
Es gleichet ihrem brand kein blitz noch sonnen-schein;
Sie kan mit beßrem fug ein höll’sches feuer seyn
Das tag und nacht uns brennt und selber doch nicht brennet.