Ich brenn in einer stummen glut
Und opffre leben geist und blut
Dorette deinen wunder-flammen;
Mein feuer quillt aus deinem brand
Es nimt im hertzen überhand
Und du wilt meine glut verdammen?
Betrachte doch dein heisses licht
Das aus so süssen augen bricht
Und lerne deine macht erkennen.
Mein hertz ist nicht von stahl und stein
Es muß bey dir empfindlich seyn
Und wider deinen willen brennen.
Nicht tadle denn die reine glut
Die dir ja keinen schaden thut
Und doch aus deiner krafft entspringet.
Ich bin vergnügt bey meiner noth
Und liebe gar den süssen todt
Der mich durch dich zum sterben zwinget.