Du forderst, schönste! mich zu reim und versen aus.
Was aber soll ich schreiben?
Wenn man an musen schreibt, und mit göttinnen spricht,
So schickt sich, wie du weist, kein falscher firniß nicht;
Wer aber hertzlich spricht, den muß die liebe treiben.
Du weist, Melpomene! daß ich dir folgen muß,
Drum mache selbst den schluß,
Ob meine feder soll falsch oder redlich sprechen;
Glaub aber dieses nur, wofern ich falsch muß seyn,
So thu ich es bey dir wahrhafftig auf den schein,
Jm hertzen werd ich doch nicht das gesetze brechen.