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1616–1679

An Basimenen.

Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau

Ihr waffen gute nacht! Es muß gestorben seyn. Mein leben hat ein ende Und wo ich mich hinwende Brennt nichts als schwefel herber pein.

Denn trotz und hoffart die den ersten mensch betrogen Hat meiner hoffnung auch ihr paradis entzogen. Es muß gestorben seyn. Mein hertze nur gedult Und fluche nicht der liebe;

Denn daß ich mich betrübe Ist meine mehr als ihre schuld. Sie hat mir korn gestreut ich disteln auffgelesen; Sie ist mein sonnenschein ich mein Comet gewesen.

Mein hertze nur gedult! Denn mit dem tode kan Auch deine sünde sterben. Den meisten die verderben Klebt noch in gräbern unflat an:

Dein urthel aber ist nunmehr entzwey gerissen Weil Basimene nicht darff mein verbrechen wissen. Du aber harter stein der dieses zimmer deckt Dir bring ich meine klagen

Dir will ich ärmster sagen Daß mich ihr plitz hat angesteckt Und mein verschwiegnes hertz zwar schlechten ruhm erwirbet Doch aber auch für nichts als Basimenen stirbet.

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