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1616–1679

Als sie eine schlange in den hän- den hielt.

Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau

Das, was du mir in deinen händen weisest, Ist keine wahre schlange nicht: Es will nur deine grausamkeit, Damit du meine liebe speisest,

Unter dieses ungeziefers schein Uns sichtbar und handgreifflich seyn. Zwar weil dein angesicht Ein feld voll rosen heissen kan,

Und deine weisse faust nur lilgen von sich streut, So geht es endlich an, Daß unter dieser blumen-decke Auch eine wahre schlange stecke.

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