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1836

Traue! schaue wem?

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Die Winde sprach zur Fliege: O komm zu mir ins Haus! Es ist bei mir gut wohnen, Komm, schlaf und ruh dich aus.

Die Fliege folgt den Worten, Sie schlüpft ins Haus hinein; Die Winde schließt die Pforten, Die Fliege schlummert ein.

Die dunkle Nacht verschwindet, Der helle Tag erwacht; Die Fliege klopft ans Pförtchen, Ihr wird nicht aufgemacht.

Die Fliege sieht nie wieder Der Sonne lieblich Licht, Sie schmachtet im Gefängniß, Bis ihr das Auge bricht.

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