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1836

Lied der Unfähigen

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Es saust der Wind, es braust das Meer, Wir wollen nicht erzittern: Das Recht ist unsre Waff' und Wehr, Wir stehen wie der Fels im Meer

Trotz Sturm und Ungewittern. Unfähig hat er uns genannt, Der Mann von Gottes Gnaden. Wir aber halten dennoch Stand,

Wir kämpfen für das Vaterland – Was kann ein Wort uns schaden? Viel Feind', viel Ehr'! ist unser Spruch In gut' und bösen Tagen.

Der Feinde List, der Feinde Dräu'n Heißt uns den edlen Kampf erneu'n, Wir wollen's ferner wagen. Es saust der Wind, es braust das Meer,

Es kommt der Tag der Rache, Und über allem Lug und Trug Schwebt siegreich einst in stolzem Flug Unsre gerechte Sache.

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Lied der Unfähigen · August Heinrich Hoffmann von Fallersleben · Poetry Cove