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1819

Langweilig und schlecht

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Wie ist die Willkür und Gewalt Doch in der Welt gemein! Die Welt ist schon so klug und alt Und muß noch dienstbar sein!

Wann bricht der Freiheit goldner Strahl In unsre Nacht hinein? Wann endet unser Joch einmal, Wann unsre Noth und Pein?

O weh! o weh! Wann unsre Noth und Pein? Geduld ist unsre Fröhlichkeit, Gehorsam unser Glück,

Und niemals kommt Zufriedenheit In unsre Welt zurück. Wohl anders wird es jeden Tag, Doch besser wird es nie.

Wer das ein Glück noch nennen mag, Ist dumm wie's liebe Vieh, O weh! o weh! Ist dumm wie's liebe Vieh.

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Langweilig und schlecht · August Heinrich Hoffmann von Fallersleben · Poetry Cove